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Interesse, aber kaum Eigeninitiative bei Weiterbildung

Wer im Job vorwärts kommen möchte, muss am Ball bleiben und sich weiterbilden. Tatsächlich sind mehr als 80 Prozent der österreichischen Arbeitnehmer an beruflicher Weiterbildung interessiert, wobei die Initiative meistens vom Arbeitgeber ausgeht. Das ist das Ergebnis einer Befragung der indeed GmbH, eine der weltweit größten Job-Portale. Fehlt es Arbeitnehmern tatsächlich an Eigeninitiative – wir werfen einen Blick auf die Umfrageergebnisse.

Sind Weiterbildungen eine Holschuld oder eine Bringschuld?

Die Umfrage wurde zwischen dem 24. April und dem 3. Mai 2017 durchgeführt. Befragt wurden insgesamt 1.064 Mitarbeiter. Ein wichtiges Ergebnis der Befragung war, wer die Fortbildung initiiert hat. Bei der Mehrheit der Befragten ging die Initiative für die Weiterbildung vom Arbeitgeber aus, der passende interne oder externe Schulungen und Workshops vorschlug. Die internen Angebote lagen bei rund 55 Prozent und die externen bei rund 40 Prozent. Bei rund einem Drittel der befragten Arbeitnehmer kam vom Arbeitgeber nichts, das heißt, von Arbeitgeberseite wurden keine Weiterbildungsangebote gemacht. Von diesem Drittel kümmerten sich immerhin zwei Drittel selbst um eine passende Weiterbildungsmaßnahme. Das führte zu der Schlussfolgerung, dass Arbeitnehmer davon ausgehen, dass Weiterbildungen eine Bringschuld des Arbeitgebers sind. Insoweit stellt sich tatsächlich die Frage, ob die Annahme berechtigt ist, dass es Arbeitnehmern an Eigeninitiative fehlt, wenn es um das Thema Fort- und Weiterbildungen geht.

Großes Interesse an Fortbildungen, aber nicht bedingungslos

Wie groß das Interesse seitens der Arbeitnehmer an Weiterbildung ist, zeigt die Bereitschaft, auch am Wochenende eine Weiterbildung zu absolvieren. Von den befragten Mitarbeitern hielten die meisten 1 bis 3 Weiterbildungstage pro Jahr für angemessen. Ebenfalls ein Drittel der Befragten sprachen sich für 4 bis 5 Tage aus, gefolgt von den restlichen Arbeitnehmern, die 6 bis 7 Tage oder sogar mehr Fortbildungstage im Jahr favorisierten. Es sind vor allem fachliche und inhaltliche Themen, die Arbeitnehmer interessieren, dicht gefolgt von der persönlichen Weiterentwicklung. Weniger bereit sind Arbeitnehmer, einen Urlaubstag zu opfern oder einen finanziellen Beitrag für die Fortbildung zu leisten, wobei sich ein Drittel klar gegen eine finanzielle Beteiligung aussprach. Rund drei Viertel der Befragten gaben außerdem an, dass die in der letzten Weiterbildungsmaßnahme erworbenen Fähigkeiten fortan für ihr Berufsleben hilfreich waren.

Fehlt es am Engagement der Arbeitnehmer oder der Arbeitgeber?

Arbeitgeber argumentierten, dass Arbeitnehmer am besten wissen, in welchen Bereichen sie Defizite haben und sich weiterentwickeln beziehungsweise verbessern müssen. Nur rund 33 Prozent der Arbeitnehmer, denen der Arbeitgeber kein Weiterbildungsangebot unterbreitet hatte, schlugen ihm daraufhin selbst Weiterbildungen vor, während die übrigen 67 Prozent das unterließen. Nicht nachgefragt wurde in der Befragung, warum sich diese 67 Prozent nicht für eine Fortbildung engagierten. Stattdessen wurde eine pauschale Aussage darüber getroffen, dass vorwiegend jüngere Arbeitnehmer für eine Weiterbildung bereit sind, um beim gegenwärtigen Arbeitgeber voranzukommen oder um insgesamt die Karrierechancen zu verbessern. Das ist insoweit fragwürdig, weil ältere Mitarbeiter davon ausgehen könnten, dass aufgrund ihres Alters keine Investitionen mehr in sie getätigt werden, beziehungsweise eine Fortbildung nicht automatisch eine Verbesserung der beruflichen Situation bedeuten würde.

(Quelle: Pressemitteilung vom 7. Juni 2017 – Indeed GmbH, http://www.presseportal.de/pm/110144/3654258)

Und das ist die Realität

Angesichts dieser Befragung ist es wichtig, einen Blick auf die Realität zu werfen. Das Ergebnis einer, bereits zum fünften Mal durchgeführten TNS Infratest-Studie, die von der Studiengemeinschaft in Auftrag gegeben wurde, kam zu dem Ergebnis, dass Unternehmen gesteigerten Wert darauf legen, dass Arbeitnehmer selbst die Weiterbildungsinitiative ergreifen. Weiterbildungen und Schulungen sollten jedoch möglichst in der Freizeit stattfinden. Sowohl für die Karriereplanung als auch für die Sicherung des Arbeitsplatzes seien Weiterbildungen unerlässlich. Allerdings werden in Unternehmen die Budgets für Fortbildungen vermehrt in Frage gestellt. Insoweit zeichnet sich ein Widerspruch ab: Arbeitnehmern wird mehr Eigeninitiative abverlangt, wobei berufsbegleitende Weiterbildungen den längst in Österreich angekommenen Fachkräftemangel abfedern könnten, während gleichzeitig die für Weiterbildung notwendigen Budgets nicht ausreichend sind.

Vorgesetzte fördern ihre Mitarbeiter nicht

Bereits am 18. Oktober 2016 war in die ZEIT  zu lesen, dass sich Vorgesetzte zu wenig für betriebliche Bildung interessieren. Während die meisten Arbeitnehmer für lebenslanges Lernen bereit sind, sind es vor allem die Chefs, die regelmäßige Fortbildungen ihrer Mitarbeiter nicht fördern. Es reicht also nicht aus, wenn von allen Seiten gepredigt wird, dass insbesondere die Digitalisierung die Arbeitswelt grundlegend verändern wird. Tatsächlich brauchen Arbeitnehmer frisches Know-how, um die sich verändernden Prozesse zu bewältigen. Während sich Beschäftigte vermehrt auf Fortbildungen einstellen und die meisten hochmotiviert sind, weisen Vorgesetzte Fortbildungen eine untergeordnete Rolle zu, sodass es in den meisten Unternehmen nur wenig strukturierte Bildungsangebote gibt. Diese Blockadehaltung seitens der Chefetagen setzt sich auch in den Mitarbeitergesprächen fort, in denen nur bei jedem vierten Arbeitnehmer eine Fortbildung thematisiert wird, was insbesondere für Mitarbeiter gilt, die das 50. Lebensjahr überschritten haben.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass diese Unternehmenspolitik angesichts des massiven Fachkräftemangels in Österreich Irrsinn ist und den Schluss zulässt, dass es nicht den Arbeitnehmern an Engagement fehlt, sondern umgekehrt den Führungskräften.

 

Bei APS ist die permanente Aus- und Weiterbildung ein Kernthema der Unternehmensphilosophie. Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht ein Mitarbeiter von APS eine Aus- oder Weiterbildungsmaßnahme besucht. Diese Kurse wurden schon (mehrfach) von APS-Mitarbeitern besucht.

 

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Interesse, aber kaum Eigeninitiative bei Weiterbildung

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