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Hilfe, mein Kollege ist ein Narzisst!

Ist der Kollege ein Narzisst? - Ihre 4-Schritte-Strategie

Haben Sie eine spezielle Kollegin oder einen besonderen Kollegen? Sie oder er stellen sich ungeniert in den Mittelpunkt, halten die Fäden in der Hand, übergehen andere und fordern Bewunderung. Es könnte sein, dass das Spezielle und Besondere mit Narzissmus bezeichnet werden kann. Keine Panik: Hier erfahren Sie, wie Sie damit umgehen.

Schritt 1 – Narzissmus verstehen

Verstehen bedeutet nicht billigen. Verstehen eröffnet Ihnen notwendige Handlungsmöglichkeiten. Narzissmus ist keine heilbare Krankheit. Er beruht auf einem extrem ausgeprägten Charakterzug, der grundsätzlich in jedem Menschen angelegt ist. Gesundes Selbstbewusstsein ist das Optimum, dem Depressiven mangelt es daran. Ein Narzisst hat davon zu viel.

 

Doch eigentlich ist er ein ungeliebtes Kind. Echtes Selbstwertgefühl entsteht durch Liebe und Wärme der Eltern. Er bekam aber “nur” Lob und Bewunderung, oft auch unangemessen. Der Narzisst sucht daher stets nach dieser Ersatzdroge. Sonst ist er, ohne es zu zeigen, verunsichert und voller Existenzängste.

Schritt 2: Narzissmus erkennen

Ein Narzisst zeigt fünf markante Merkmale:

  • übermäßiges Selbstbewusstsein
  • starkes Streben nach Dominanz
  • kaum Fähigkeit zu Empathie
  • mangels echtem Selbstwertgefühl auf der Jagd nach Anerkennung
  • meist ungeduldig, rastlos und unzufrieden mit bereits Erreichtem

 

Zwei Aspekte des Narzissmus machen eine Identifikation manchmal schwierig:

  • Narzissten zeigen anfangs Witz, Esprit und Tatendrang, werden Leistungsträger und kommen oft in Führungspositionen. Die anstrengenden Nebenwirkungen des Narzissmus entfalten sich erst mit der Zeit.
  • Neben dem männlich exhibitionistischen Narzissmus gibt es eine verdeckte, eher weibliche Variante: Selbstverliebtheit und Arroganz werden dabei, da für Frauen sozial riskanter als für Männer, maskiert durch Introvertiertheit und Empfindlichkeit: Dieser Narzisstentypus beobachtet eher und taxiert, die resultierenden Probleme sind aber die gleichen.

Wenn Sie noch unsicher sind, Fachleute empfehlen, direkt zu fragen: Bist du Narzisst? Die meisten wissen, dass sie es sind und bejahen es – mit innewohnendem Stolz.

Schritt 3: Eigene Haltung klären

Sie brauchen dafür sicheres eigenes Terrain:

  • Was wollen Sie bei Ihrer Arbeit für sich erreichen?
  • Wie kann Ihnen ein Narzisst dabei nützlich sein?

Kämpfen Sie nie gegen einen Narzissten. Glauben Sie auch nicht, ihn ändern zu können. Wer einen Christiano Ronaldo in seinem Team hat, ist unter günstigen Umständen mit ihm besser als ohne ihn. Diese Umstände entscheiden, und die können Sie mitgestalten. Wenn der Narzisst in Ihrem Unternehmen ein Leistungsträger mit Rückendeckung aus der Chefetage ist, müssen Sie es versuchen:

  • Entwickeln Sie dafür zu ihm eine neutrale bis positive Haltung.
  • Erstellen Sie eine Liste an Eigenschaften und Fähigkeiten, die Sie an ihrem narzisstischen Kollegen schätzen und selbst gerne hätten.
  • Wo und wie profitieren Sie von seinen Fähigkeiten?

Orientieren Sie sich auch an Vorbildern, die eine ähnliche Aufgabe lösen müssen. Ein Beispiel ist die bekannte literarische Figur des Dr. John Watson. Er entschied sich, mit den narzisstischen Macken seines “Kollegen” Sherlock Holmes umzugehen und so Teil eines ganz besonderen Teams zu sein. Neben einer klaren Haltung brauchte Watson dafür auch eigene Strategien.

Schritt 4: Strategien entwickeln und anwenden

Was Sie im Umgang mit einem Narzissten niemals tun sollten:

  • Erwarten Sie kein Lob – ein Narzisst kann es Ihnen nicht geben.
  • Defensive Zurückhaltung, Meiden und Ignorieren sind wirkungslos.
  • Lassen Sie Feedback und sachliche Kritik weg – damit kann er nicht umgehen.
  • Werden Sie nie emotional, bleiben Sie ruhig und bei sich.
  • Beteiligen Sie sich nie an Lästereien mit dem Narzissten über andere oder auch über ihn.

Werden Sie aber auch offensiv.  Die erwähnte direkte Frage zum Narzissmus etwa vermittelt: Ich erkenne dich und bin dir gewachsen. Mit etwas Glück wird ein Narzisst Sie dafür ein wenig respektieren, da er selten so behandelt wird.

 

Ansonsten:

  • Grenzen Sie sich ab, gehen Sie im Extremfall aus dem Kontakt – z.B. aufs Klo.
  • Wenn Sie entwertet werden, sprechen Sie dies später ruhig unter vier Augen an und bitten, das zu unterlassen.
  • Fokussieren Sie auf Lösungen: “Was bedeutet deine Kritik für unser Problem hier?”
  • Verbinden Sie Ihre Anliegen mit Anerkennung: “Letzte Woche konnte ich gerne und gut mit dir arbeiten. Ich wünsche mir, dass es bei diesem Projekt wieder so wird.”

Wie auch Watson verschaffen Sie sich so ein wenig Freiraum und Respekt. Gelingt es, wird Sherlock Sie im Notfall sogar retten.

Ein Restrisiko bleibt. Narzissten sind nicht berechenbar.

Verschaffen Sie sich im Unternehmen Rückendeckung. Ob Sie im schlechten Fall Ihre Firma verlassen müssen oder sich erfolgreich behaupten wird auch von dem Wert abhängen, den Sie für Ihr Unternehmen darstellen.

 

So vermeiden Sie auslösenden Situationen, auf die der Narzisst wartet und wahren eigene Stärke und Würde.

 

Hilfe, mein Kollege ist ein Narzisst!

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